Trendbericht Prindustry

By 2 Januar 2019Marketing
trendrapport prindustry

Trends in Marketing, E-Commerce und der graphischen Industrie

Als IT-Firma in der kreativen Industrie, hat Prindustry eine eigene Sichtweise auf verschiedene Trends. Wir möchten drei Kerngebiete besprechen: Webshops, Social Media und die graphische Branche.

Webshops

Höherer Umsatz
Der Umsatz von niederländischen Webshops ist im zweiten Quartal von 2018 in Vergleich zum letzten Jahr mit 19 Prozent gestiegen. Auch ausländische Webshops haben einen immer größeren Umsatz.

Customer Journey
Die Mehrheit von ‘costumer journeys’ fängt online an. Online entscheiden Kunden sich was sie kaufen möchten und wo sie dies kaufen möchten. Als Firma braucht man daher eine gute online Strategie. Ob dies nun mit oder ohne Webshop ist. Man erreicht Kunden über verschiedenen Kanäle und gebraucht dafür ein multichannel oder omnichannel Marketing Strategie.

Blockchain
Blockchain scheint ein neuer Trend zu sein. Dabei wird ein System gemeint, dass zuverlässig Transaktionen behandelt. Die Überprüfung und Registration wird nicht nur durch eine Partei gestaltet, sondern durch das System selber. Bitcoin war die erste Applikation der Blockchain-Technologie. Für Webshops sind vor allem Anwendungen auf dem Gebiet von Supply Chain Monitoring, KYC-Lösungen und Lieferungs-und Bezahlungsbedingungen wichtig. Die Entwicklung ist aber noch in einer frühen Phase.

Integrationen
Systeme müssen immer mehr integriert sein. Ein Webshop kann eine Plattform mit Integrationen nach finanzielle Systeme, ERP-Systeme und andere Programme sein.

Evidence based customer experience
Unternehmer die ihre Kunden in den Mittelpunkt stellen, sind am erfolgreichsten. Es geht um Firmen die das ‘customer experience’ immer verbessern und damit experimentieren.

Soziale Medien und E-Commerce

Gebrauchszunahme
E-Commerce passiert vor allem bei den sozialen Medien. Soziale Medien introduzieren stets neue Entwicklungen dafür. Snapchat hat beispielsweise E-Commerce Features wie Amazon – visual search shopping und Shoppable Snap ads. Auch Instagram Stories ist ein wichtiges Hilfsmittel. Man muss Stories nur hoch  swipen um den E-Commerce-Link zu sehen. Markenbotschafter (‘Influencers’) auf sozialen Medien können in diesem Prozess eine wichtige Funktion für die Firma erfüllen.

Live-Content
Live-Content mit Videos (beispielsweise Insta und Facebook Stories, aber auch Twitter Videos) haben sich in 2018 enorm entwickelt als Promotionsmittel für Firmen. Es sorgt für eine große Beteiligung und mit einem ‘social video’ eines sachlichen Treffens kann man ein großes Publikum erreichen. Interessant bei Instagram ist Instagram Live; Livestreams, die als erste von allen Stories gezeigt werden. Dabei ist es wichtig, ‘native Videos’ und keinen Link zu einem YouTube Video zu publizieren.

AR Ads
Die Anzahl ‘augmented reality shopping ads’ nimmt immer mehr zu. Werbungen  mit AR können für ein besseres Verhältnis vom Kunden zum Produkt sorgen. Die schöne Sonnenbrille schnell digital anprobieren auf Facebook, bevor man es kauft? Es ist schon möglich!

Leadgeneration und Branding
LinkedIn bleibt für B2B ein gutes Medium für ‘thought leadership’ und ‘Leadgeneration’. Die Rolle von Instagram für Branding wird immer größer.

Search advertising
Laut einer Studie von Deloitte wurde in 2018 wurde mehr Geld an ‘search advertising’ ausgegeben. Mehr als 93 Prozent der Professionals erhöhten ihr ‘search spend’. Vor allem die Ausgaben in mobilen Suchwerbungen sind sehr beliebt. Google ist immer noch die erste Wahl für ‘search advertising’, aber der Marktanteil von Bing wächst auch. Der niederländische SEA Markt ist führend in Europa.

Privacy
Firmen sind durch die neue AVG/GDPR Gesetzgebung vorsichtiger mit Privacy und Daten geworden, auch wenn die Gesetzgebung in den  kommenden Jahren nicht immer beibehalten wird. Facebook hat in 2018 viel Kritik auf den persönlichen Gebrauch von Daten bekommen.

Persönliche Erfahrung
Persönliche Erfahrung wird immer wichtiger. Dies bezieht sich nicht nur auf Produkte und Dienste, Marketing, Benutzererfahrungen auf Ihrer Website oder (digitalem) Arbeitsplatz. Benutzererfahrung und Kundenerhaltung stehen immer mehr im Mittelpunkt durch Daten von individuellen Kunden zu sammeln und sie um Feedback zu fragen.

Contentmarketing
Contentmarketing mit relevantem und interessantem Inhalt steht zentral. Dies gilt nicht nur für soziale Medien, die Strategie für Contentmarketing muss über alle Kommunikationskanäle von einer Firma gehen.
Man muss als Firma darauf achten, wie der Inhalt verschickt wird. Firmen suchen nach neuen Arten um rein zu kommen, was früher einfach mit advertorials ging. Eine Contentcampagne ist ein Beispiel um interessanten Inhalt zur Zielgruppe zu schicken.

Graphische Branche

Zum Benutzer
Lieferanten und andere Partner wenden sich immer direkter an die Benutzer. Dabei sind Reseller, Drucker oder Signmacher aber immer noch wichtig. Trotzdem werden die Rollen sich ändern.

Zum graphischen Designer
Auch der Kontakt zwischen Lieferant und graphischer Designer ist mehr direkt. Dies kann sehr wertvoll sein. Eine Studie von Pure Digital hat ausgewiesen, dass die kreative Industrie fast keinen Unterschied macht zwischen digitaler und konventioneller Printtechnologie. Viele Designers sind nicht ausreichend informiert über die Vorteile von digitalem Printen: eine schnelle Rückmeldung, flexibele Produktion, neue kreative Möglichkeiten, Maßwerk und Personalisation.

Zu anderen Branchen
Unter bestimmten graphischen Unternehmern gibt es die Tendenz, Trends zu entdecken durch andere Branchen zu beobachten. Es gibt graphische Designers die die Modebranche beobachten für die neuesten Farben und Designs. Zudem gibt es Firmen die große innovations Firmen wie Amazon, Coolblue oder H&M beobachten für die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet von Distribution, online Marketing oder Produktänderungen.

Mehr im Mix
Im Markt wird immer mehr zusammengearbeitet. Traditionelle Drucker vergeben Arbeit bei online Druckern und andersum. Manche stoßen ihre eigene Produktion ab um nur noch online zu verkaufen. Zudem gibt es Unternehmer aus anderen Branchen, die ihre Produkte bedrucken lassen möchten. Auch sieht man eine Verjüngung in der Branche.

 Mehr bedruckte promotionnelle Produkte
Der Markt für promotionnelle Produkte ist sehr groß: IT Strategies schätzt den Marktanteil auf 10% der totalen Marketingkommunikation Industrie. Diese Produkte sind sehr unterschiedlich, von Taschen und Uhren zu Trinkbecher und Buttons. Laut einer Studie sind vor allem in Europa Schreibware und T-Shirts bei den Entfangern von promotionnellen Artikeln beliebt.

Hohe Kundenerwartungen
Kunden fordern immer mehr. Von Innovation zu schneller Lieferung und von personalisierten Produkten zu Komfort. Big data können dabei helfen, diese Erwartungen zu erfüllen.

Data-driven Entscheidungsformen
Nicht das Drucken oder Printen bestimmt heutzutage den Erfolg von erfolgreichen Druck- und Print Firmen, aber Empfang, Verarbeitung und Verwaltung von Daten von Auftraggebern. Ein schönes Beispiel ist der Kasus von Reclameland.

Wachstumspotential online Verkauf
Online Printverkauf wächst. Prozentual ist der online Markt immer noch ein kleiner Faktor im Verkauf von Druckwerk und Sign. Das Wachstumspotential auf diesem Markt ist aber groß. Wichtig bei dem Verkauf von online Print, ist ein völliger end-to-end Vorgehensweise. Online Print ist mehr als Technologie anschaffen. Man muss über die Firma, das Businessmodel, die Zielgruppe und die benötigten Funktionalitäten nachdenken.